Ort: Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt, Augustinerstr. 10, 99084 Erfurt, Raum: Luthersaal (Renaissancehof, EG)
Teilnahme nur mit Anmeldung! Anmeldeschluss: 5. November 2026
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Sollten Sie nach Anmeldung an der Teilnahme gehindert sein, bitten wir um sofortige Nachricht, damit ein Teilnehmer von der Warteliste berücksichtigt werden kann.
Das Seminar wird durch die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt/M. gefördert. Die Teilnahme ist daher kostenfrei. Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Kooperationspartner: Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht, https://www.dgar.de
Die Verpachtung eines Betriebs oder einzelner Grundstücke zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung führt oft zu Streitigkeiten über Begründung bzw. Beendigung des Pachtverhältnisses. Wurde die Pachtsache in einem zur vertragsmäßigen Nutzung geeigneten Zustand übergeben? Was ist eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung? Wann muss der Pächter Maßnahmen des Verpächters zur Erhaltung und Verbesserung der Pachtsache dulden? Die Grundlagen des Landpachtrechts sowie die Mindestanforderungen an einen Landpachtvertrag und Probleme der Vertragsgestaltung werden erläutert.
Bei Streitigkeiten in Landpachtsachen entscheiden Landwirte als sachkundige ehrenamtliche Richter mit. Ihre Rolle und Mitwirkungsmöglichkeiten, die Verfahrensarten und -grundsätze sowie die Zusammenarbeit mit den Berufsrichtern werden anhand von Beispielen aus der Praxis vertieft.
Das Seminar wendet sich an ehrenamtliche Richterinnen und Richter in Landwirtschaftsverfahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Spezielle Fragen zum Thema können Sie gerne vorab an info@parijus.eu mailen.
9.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung / Einführung in das Seminarthema
Ursula Sens, Geschäftsführerin PariJus gGmbH
9.15 Uhr Das richterliche Ehrenamt in Landwirtschaftsverfahren – Verfahrensgrundsätze, Rechte und Pflichten der ehrenamtlichen Richter, Zusammenarbeit mit den Berufsrichtern
Nicole Brüsewitz, Richterin am Amtsgericht Mühlhausen
11.00 Uhr Landpachtrecht – Grundlagen und praktische Fälle I
Nadja Gipser, Referentin für Agrar- und Umweltrecht, Thüringer Bauernverband e.V.
13.15 Uhr Landpachtrecht – Grundlagen und praktische Fälle II
Nadja Gipser, Referentin für Agrar- und Umweltrecht, Thüringer Bauernverband e.V.
14.00 Uhr Die Gestaltung von Landpachtverträgen aus anwaltlicher Sicht I
Martin Hirschmann, Rechtsanwalt, Thüringer Bauernverband e.V., Regionalreferent Regionalgeschäftsstelle Mitte; DGAR
15.30 Uhr Die Gestaltung von Landpachtverträgen aus anwaltlicher Sicht II
Martin Hirschmann, Rechtsanwalt, Thüringer Bauernverband e.V., Regionalreferent Regionalgeschäftsstelle Mitte; DGAR
Folder mit dem Seminarprogramm: folgt
Wegbeschreibung: https://www.augustinerkloster.de/anfahrt/
Anfahrtskizze: https://www.augustinerkloster.de/wp-content/uploads/2018/11/AK-Anfahrt-weitl%C3%A4ufig-Ansicht.pdf
Orientierungsplan Klostergelände: https://www.augustinerkloster.de/wp-content/uploads/2018/11/AK-Gel%C3%A4nde-Orientierungsplan-2018-Ansicht.pdf
Parkplätze: Aufgrund der Altstadtlage verfügt das Ev. Augustinerkloster nur über wenige (kostenpflichtige) Parkplätze. Wir empfehlen daher die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Übersicht über Parkplätze und Parkhäuser in Erfurt: https://www.stadtwerke-erfurt.de/pb/swe/produkte+_+leistungen/parken/parkhaeuser+_+parkplaetze
Parkhaus in der Nähe des Tagungshauses: Parkhaus Domplatz: https://www.stadtwerke-erfurt.de/pb/swe/produkte+_+leistungen/parken/parkhaus+domplatz (Tagesticket: 15,00 Euro)
Haben Sie spezielle Fragen, die in dem Seminar beantwortet werden sollen?
Klicken Sie bitte am Ende dieser Seite auf Kontakt und stellen Sie Ihre Fragen. Wir leiten sie an die Referenten weiter.
Die Arbeit der PariJus gGmbH beruht auf drei Säulen. Die Säule „Wissenschaft & Forschung“ unterstützt die Forschung über Geschichte, Gegenwart und Reform der Beteiligung (sachkundiger) ehrenamtlicher Richter an der Rechtsprechung. Die zweite Säule „Bildung & Qualifikation“ vermittelt Multiplikatoren (Journalisten, Lehrern), haupt- und ehrenamtlichen Mittlern der politischen Bildung sowie den ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern Wissen über Gerichtsverfahren und Rechtsprechung. Die dritte Säule „Partizipation in der Justiz“ wendet sich an die Rechtspolitik bei der Entwicklung von Modellen, die gleichermaßen der Förderung von Teilhabe der Zivilgesellschaft wie der Verbesserung der Rechtsprechung dienen.