Eine Veranstaltung von PariJus

LWR-05/2022 – 23.09.2022, Hannover – Landpacht-/Höferecht

23.09.2022 09:00 - 17:00 - Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Anmeldung

LWR-05/2022 – 23.09.2022, Hannover – Landpacht-/Höferecht

KOSTENLOS
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Informationen zur Veranstaltung

Freitag, 23. September 2022, 9:00 bis 17:00 Uhr, Hannover – LWR-05/2022

LANDPACHT- UND HÖFERECHT – Grundlagen und aktuelle Entwicklungen

Tagungsort:

Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Wunstorfer Landstr. 9, 30453 Hannover (Ahlem), Konferenzräume 005, 006, 007, EG

Anmeldeschluss: 9. September 2022

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Sollten Sie nach Anmeldung an der Teilnahme gehindert sein, bitten wir um sofortige Nachricht, damit ein Teilnehmer von der Warteliste berücksichtigt werden kann.

Corona-Maßnahmen:

Über die aktuellen Corona-Maßnahmen informieren wir Sie 1 Woche vor dem Seminar per E-Mail.

Das Seminar wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt/M. gefördert. Die Teilnahme ist daher kostenfrei. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Kooperationspartner: Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht, https://www.dgar.de

Seminarinhalt

Die Teilnehmer werden über das Landwirtschaftsverfahren, ihre Rolle und Mitwirkungsmöglichkeiten sowie die Zusammenarbeit mit den Berufsrichtern bei Vorbereitung und Durchführung der mündlichen Verhandlung informiert. Dabei können sie ihre Erfahrungen in der Rechtsprechung austauschen.

Zwei wesentliche Gebiete des Landwirtschaftsrechts sind Gegenstand des Seminars. Im Landpachtrecht führt die Verpachtung eines Betriebs oder einzelner Grundstücke zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oft zu Streitigkeiten über Begründung bzw. Beendigung des Pachtverhältnisses sowie die ordnungsgemäße Bewirtschaftung, Nutzung und Instandhaltung der Pachtfläche. Die in der Höfeordnung geregelte Erbfolge soll verhindern, dass landwirtschaftliche Betriebe in unwirtschaftliche Größen zersplittert werden; nur der wirtschaftsfähige Alleinerbe übernimmt den Betrieb. Streitig sind häufig die Interessen der „weichenden Erben“ oder Fragen der Wirtschaftsfähigkeit. Die Grundzüge der beiden Rechtsgebiete werden anhand von praktischen Fällen erläutert.

Das Seminar wendet sich an ehrenamtliche Richterinnen und Richter, die ab 2022 in das richterliche Ehrenamt berufen wurden, sowie langjährige Amtsinhaber, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.

Spezielle Fragen zum Thema können Sie gerne vorab an info@parijus.eu mailen. Diese werden im Seminar beantwortet.

Programm

9.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung

Ursula Sens, Geschäftsführerin PariJus gGmbH

Einführung in das Seminarthema

Dr. Mechthild Baumann, Seminarleiterin

9.15 Uhr Einführung in das richterliche Ehrenamt: Grundzüge des Landwirtschaftsverfahrens, Rechte und Pflichten der ehrenamtlichen Richter, Zusammenarbeit mit den Berufsrichtern

Dr. Dieter Philipp Klass, Direktor des Amtsgerichts Celle

10.45 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Landpachtrecht – Grundzüge

Claudia Uhthoff, Rechtsanwältin (Fachanwältin für Agrarrecht); DGAR

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Landpachtrecht – Praktische Fälle

Claudia Uhthoff, Rechtsanwältin (Fachanwältin für Agrarrecht); DGAR

14.15 Uhr Höferecht – Grundzüge

Mandy Rüttershoff-Hahn, Rechtsanwältin (Fachanwältin für Agrarrecht); DGAR

15.15 Uhr Kaffeepause

15.45 Uhr Höferecht – Praktische Fälle

Mandy Rüttershoff-Hahn, Rechtsanwältin (Fachanwältin für Agrarrecht); DGAR

17.00 Uhr Ende des Seminars

Seminar-Team

  • Ursula Sens, PariJus gGmbH

  • Dr. Mechthild Baumann, Seminarleitung

PariJus

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Klicken Sie bitte am Ende dieser Seite auf Kontakt und stellen Sie Ihre Fragen. Wir leiten sie an die Referenten weiter.



Die Arbeit der PariJus gGmbH beruht auf drei Säulen. Die Säule „Wissenschaft & Forschung“ unterstützt die Forschung über Geschichte, Gegenwart und Reform der Beteiligung (sachkundiger) ehrenamtlicher Richter an der Rechtsprechung. Die zweite Säule „Bildung & Qualifikation“ vermittelt Multiplikatoren (Journalisten, Lehrern), haupt- und ehrenamtlichen Mittlern der politischen Bildung sowie den ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern Wissen über Gerichtsverfahren und Rechtsprechung. Die dritte Säule „Partizipation in der Justiz“ wendet sich an die Rechtspolitik bei der Entwicklung von Modellen, die gleichermaßen der Förderung von Teilhabe der Zivilgesellschaft wie der Verbesserung der Rechtsprechung dienen.


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