Eine Veranstaltung von PariJus

LWR-07A/2021 - 12.10.2021, Münster - Landpacht-/Höferecht

12.10.2021 09:00 - 16:45 - Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Standort Münster-Wolbeck, Bildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft

Anmeldung

LWR-07A/2021 - 12.10.2021, Münster - Landpacht-/Höferecht

KOSTENLOS
Ausgebucht
Alle Plätze für diese Veranstaltung sind vergeben. Sie können sich aber gern auf die Warteliste für die Veranstaltung schreiben und wir informieren Sie, sobald ein Platz frei wird.
Tragen Sie sich auf jeden Fall ein, wenn Ihr Interesse an dem Thema bestehen bleibt.
Sie werden dann bei einem Folgeseminar vorrangig berücksichtigt.

Informationen zur Veranstaltung

Dienstag, 12. Oktober 2021, 9 bis 16.45 Uhr, Münster - LWR-07A / 2021

LANDPACHT- UND HÖFERECHT - Vertiefungsseminar

Tagungsort:

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Standort Münster-Wolbeck, Bildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft, Münsterstr. 62-68, 48167 Münster-Wolbeck, Raum: Aula

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Wichtiger Hinweis: Sollten Sie nach Anmeldung an der Teilnahme gehindert sein, bitten wir um sofortige Nachricht, damit ein Teilnehmer von der Warteliste berücksichtigt werden kann.

Das Seminar wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt/M. gefördert. Die Teilnahme ist daher kostenfrei. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldeschluss: 26. September 2021

Seminarinhalt

Zwei Gebiete des Landwirtschaftsrechts, mit denen sich die ehrenamtlichen Richter überwiegend in ihren Verhandlungen befassen, werden in diesem Seminar vertieft. Dazu gehört zum einen die Höfeordnung als landwirtschaftliches Sondererbrecht, die den wirtschaftsfähigen Alleinerben begünstigt und die weichenden Erben entschädigt. Auch die Verpachtung eines Betriebs oder einzelner Grundstücke zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung führt oft zu Streitigkeiten über Begründung bzw. Beendigung des Pachtverhältnisses sowie über die Frage einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung. Mit den Referentinnen werden ausgewählte Probleme anhand praktischer Fälle aus der Rechtsprechung diskutiert. Das Seminar schließt mit einem Überblick über den Stand der Digitalisierung der Landwirtschaft und den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen.

Spezielle Fragen zum Thema können Sie gerne vorab an info@parijus.eu mailen. Diese werden im Seminar beantwortet.

Programm

9.00 Uhr

Eröffnung und Begrüßung

Ursula Sens, Geschäftsführerin PariJus gGmbH

Einführung in das Seminarthema

Dr. Mechthild Baumann, Seminarleiterin

9.15 Uhr Typische Fälle aus dem Höferecht

Ute Gerlach-Worch, Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Hamm a. D.

10.45 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Die Wirtschaftsfähigkeit der Hoferben

Ute Gerlach-Worch, Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Hamm a. D.

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Die Gestaltung von Landpachtverträgen

Christiane Graß, Rechtsanwältin (Fachanwältin für Agrarrecht); DGAR

15.00 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr Chance oder Herausforderung? Die Digitalisierung der Landwirtschaft

Dr. Horst Cielejewski, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Standort Haus Düsse, Referent für Verfahrenstechnik in der Tierhaltung

16.45 Uhr Ende des Seminars

Seminar-Team

Ursula Sens, PariJus gGmbH; Dr. Mechthild Baumann, Seminarleitung

Kooperationspartner

Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht: https://www.dgar.de

Corona-Maßnahmen: Alle Anforderungen an infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus werden berücksichtigt.

Wegbeschreibung: https://www.landwirtschaftskammer.de/gartenbau/standorte/pdf/wolbeck.pdf

PariJus

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Klicken Sie bitte am Ende dieser Seite auf Kontakt und stellen Sie Ihre Fragen. Wir leiten sie an die Referenten weiter.



Die Arbeit der PariJus gGmbH beruht auf drei Säulen. Die Säule „Wissenschaft & Forschung“ unterstützt die Forschung über Geschichte, Gegenwart und Reform der Beteiligung (sachkundiger) ehrenamtlicher Richter an der Rechtsprechung. Die zweite Säule „Bildung & Qualifikation“ vermittelt Multiplikatoren (Journalisten, Lehrern), haupt- und ehrenamtlichen Mittlern der politischen Bildung sowie den ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern Wissen über Gerichtsverfahren und Rechtsprechung. Die dritte Säule „Partizipation in der Justiz“ wendet sich an die Rechtspolitik bei der Entwicklung von Modellen, die gleichermaßen der Förderung von Teilhabe der Zivilgesellschaft wie der Verbesserung der Rechtsprechung dienen.


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