Eine Veranstaltung von PariJus

LWR-02/2021 - 09.03.2021, Wiesbaden - Grundstückverkehrsrecht

09.03.2021 09:00 - 16:45 - Wilhelm-Kempf-Haus

Anmeldung

LWR-02/2021 - 09.03.2021, Wiesbaden - Grundstückverkehrsrecht

KOSTENLOS
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Informationen zur Veranstaltung

Dienstag, 09.03.2021, 9 bis 16.45 Uhr, Wiesbaden - LWR-02/2021

GRUNDSTÜCKVERKEHRSRECHT - Grundlagen und aktuelle Entwicklungen

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, Wilhelm-Kempf-Haus 1, 65207 Wiesbaden-Naurod, Raum: Gartenzimmer 1

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Wichtiger Hinweis: Sollten Sie nach Anmeldung an der Teilnahme gehindert sein, bitten wir um sofortige Nachricht, damit ein Teilnehmer von der Warteliste berücksichtigt werden kann.

Das Seminar wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt/M. gefördert. Die Teilnahme ist daher kostenfrei. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldeschluss: 20. Februar 2021

Seminarinhalt

Um bei der Übertragung von Bodeneigentum schädliche Auswirkungen auf die Agrarstruktur zu vermeiden und leistungsfähige landwirtschaftliche Betriebe zu erhalten, greift der Gesetzgeber mit dem Grundstückverkehrsgesetz regulierend in den Geschäftsverkehr mit landwirtschaftlich genutzten Grundstücken ein. Danach kann die Genehmigung zur Veräußerung von Grundstücken versagt werden, wenn sie z. B. eine ungesunde Bodenverteilung bedeutet oder der Gegenwert im groben Missverhältnis zum Wert des Grundstücks steht. An der Entscheidung über Streitigkeiten sind Landwirte als ehrenamtliche Richter beteiligt. Das Seminar vermittelt die Grundlagen des Grundstückverkehrsrechts und aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer über ihre Rolle und Mitwirkungsmöglichkeiten sowie die Zusammenarbeit mit den Berufsrichtern bei Vorbereitung und Durchführung der mündlichen Verhandlung informiert werden und ihre Erfahrungen austauschen. Das Seminar schließt mit einem Überblick über den Stand der Digitalisierung der Landwirtschaft und den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen.

Spezielle Fragen zum Thema können Sie gerne vorab an info@parijus.eu mailen. Diese werden im Seminar beantwortet.

Programm

9.00 Uhr

Eröffnung und Begrüßung

Ursula Sens, Geschäftsführerin PariJus gGmbH

Einführung in das Seminarthema

Dr. Mechthild Baumann, Seminarleiterin

9.15 Uhr Rechte und Pflichten ehrenamtlicher Richter

Jürgen Rauscher, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Frankfurt a. M.

10.45 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Einführung in das Grundstückverkehrsrecht

Tobias Heldmann, Rechtsanwalt, Hessischer Bauernverband e.V.

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Das Grundstückverkehrsrecht in der Praxis

Björn Schöbel, Rechtsanwalt, Hessischer Bauernverband e.V.; DGAR

15.00 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr Chance oder Herausforderung? Die Digitalisierung der Landwirtschaft

Florian Schiller, Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum (IPZ), Bernburg (Saale)

16.45 Uhr Ende des Seminars

Seminar-Team

Ursula Sens, PariJus gGmbH; Dr. Mechthild Baumann, Seminarleitung

Kooperationspartner

Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht: https://www.dgar.de

Corona-Maßnahmen: Alle Anforderungen an infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus werden berücksichtigt. Hygienekonzept des Hauses: https://www.wilhelm-kempf-haus.de/aktuelles/details/mit-sicherheit-tagen

Wegbeschreibung: https://www.wilhelm-kempf-haus.de/anfahrt

PariJus

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Die Arbeit der PariJus gGmbH beruht auf drei Säulen. Die Säule „Wissenschaft & Forschung“ unterstützt die Forschung über Geschichte, Gegenwart und Reform der Beteiligung (sachkundiger) ehrenamtlicher Richter an der Rechtsprechung. Die zweite Säule „Bildung & Qualifikation“ vermittelt Multiplikatoren (Journalisten, Lehrern), haupt- und ehrenamtlichen Mittlern der politischen Bildung sowie den ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern Wissen über Gerichtsverfahren und Rechtsprechung. Die dritte Säule „Partizipation in der Justiz“ wendet sich an die Rechtspolitik bei der Entwicklung von Modellen, die gleichermaßen der Förderung von Teilhabe der Zivilgesellschaft wie der Verbesserung der Rechtsprechung dienen.


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